Archiv der Kategorie 'außerhalb Europas'

Delegation of Romani to visit Israel on Holocaust memorial day

Half of European ‘Gypsy’ population murdered by the Nazis during WWII

A delegation of Romani people will take part in annual Holocaust memorial day ceremonies for the first time, Israel Radio reported on Thursday.

At least half of the European Romani population — commonly known in the English-speaking world as Gypsies — was murdered by the Nazis during WWII. Leaders of the community say that they share a similar fate to Jews.

The delegation will be led by Roman Kwiatkowski, Chairman of the Association of the Roma in Poland. Representatives will travel to Israel from Holland, Germany, the Czech Republic, Poland and Slovakia.

Israel’s annual Holocaust memorial day will be marked next Thursday, on the anniversary of the beginning of the Warsaw Ghetto uprising.

Quelle: The Times of Israel
Stand: 12.04.2012

Jerusalem’s gypsies struggle for recognition

Jerusalem’s Domari (also known as Romani or Gypsy) have lived in historic Palestine for over 500 years. Many fled during the 1967 War, ending up in refugee camps, and the community now numbers 60 to 70 families. Palestinian Romanis face a slew of social issues, including poverty, high illiteracy rates, and racism from both Israelis and Palestinians.

Documentation

Türkei ändert diskriminierende Paragraphen

Während in Rumänien derzeit die Bezeichnung „Zigeuner“ statt „Roma“ per Gesetz durchgesetzt werden soll wird in der Türkei die analoge Bezeichnung „Cingene“ aus den Gesetzestexten entfernt. Laut Vizepremier Bülent Arinç komme dieser Änderung eine symbolische und psychologische Bedeutung im Kampf gegen Diskriminierung zu. Anlässlich eines Treffens mit über zwanzig türkischen Roma-Organisationen kündigte Staatsminister Faruk Çelik die Änderung einer ursprünglich aus den 1930er Jahren stammenden Gesetzespassage an, die es dem Innenministerium gestattet, „Zigeuner“ nach eigenem Ermessen aus der Türkei auszuweisen. Er verwies darauf, dass die AK-Partei bereits einen ähnlichen Paragraphen aus einem 1934 verabschiedeten Gesetz entfernt hat, in dem es heißt: „All jene, die keine Verbundenheit und Treue mit der türkischen Kultur gezeigt haben, Anarchisten, nomadische Zigeuner, Spione, (…) können nicht als Immigranten in die Türkei nicht akzeptiert.“ „Ich weiß, dass die Roma stolz sind, Bürger der Türkei – und in der Türkei unter diese Flagge – zu sein. Sie sind Leute, die dieses Land, diese Flagge und die Einheit des Landes lieben. Deshalb wurden Ausdrücke, die die Roma erniedrigen, 2006 aus den betreffenden Gesetzestexten entfernt“, so Faruk Çelik.

2009 startete die Regierung ihre „Roma-Initiative“ zur Verbesserung der Lage (hier mehr) der über drei Millionen Roma in der Türkei. Im Dezember 2009 trafen sich rund 120 Roma-Vertreter zu einem „Workshop“, in dem die Anliegen und Probleme der Roma-Communities in der Türkei behandelt wurden. Ein gemeinsamer Abschlussbericht fasste die Forderungen der Volksgruppe an die Politik zusammen. Im Rahmen der „Roma-Initiative“ lud Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan im März 2010 zu einer Großveranstaltung mit fast 10.000 Roma.

Quelle: dROMa
Stand: 07.01.2011

Das Wort „Cingene“ wurde aus dem Gesetzestext entfernt

Die Bezeichnung „Cingene-Zigeuner“, die in der türkischen Sprache für die Roma Bevölkerung verwendet wird, wurde aus dem Gesetzestext als solches entfernt. Vize-Premier Bülent Arinç sagte, dass diese Änderung eine symbolische und psychologische Bedeutung im Kampf gegen Diskriminierung hat. (Cumhuriyet)

Quelle: Migazin
Stand: 06.01.2011

Türkische Presseschau – Angelehnt an Presseberichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft der Türkei (TRT)

Die Tageszeitung HABERTÜRK berichtet über Staatspräsident Abdullah Gül, der die Teilnehmer der 3. Botschafter Konferenz im Palais Çankaya empfangen hat. Gül habe in seiner Rede vor den Botschaftern mehr Aufmerksamkeit gegenüber dem ansteigenden Rassismus und der Ausländerfeindlichkeit in Europa gefordert. Ausserdem rief Gül die Botschafter dazu auf, dieses Thema mit Besonnenheit anzugehen und zur Lösung des Problems einen Beitrag zu leisten.

VATAN berichtet über einen Artikel der US-Tageszeitung New York Times, die über die Türkei handelt. Demnach soll die Türkei im Irak bedeutenden Einfluss ausüben. Zum selben Thema schreibt die Tageszeitung HÜRRIYET, im Norden des Irak würden 15 Tausend Türken arbeiten und 700 türkische Unternehmen Zweidrittel der im Irak tätigen ausländischen Unternehmen ausmachen.

Die Tageszeitung ZAMAN berichtet über die strategischen Ziele der Türkei, wonach zwischen 2011 bis 2014 angestrebt wird, die Entwicklung zum Produktionsstandort in Eurasien für mittel- und hochtechnologische Produkte auszuweiten. In diesen Rahmen seien Fahrzeuge, Maschinen, Hausgeräte, Elektronik, Textilien, Lebensmittel und Stahl-Eisen Produkte als Hauptsektoren ausgewählt. (mehr…)